Mittwoch, 11. November 2009

Skateboarding mit Köpfchen

Untitled from basta! films on Vimeo.

Ruhe in Frieden Robert

Am gestrigen 10.11.2009 wurde, die vorraussichtliche Nr. 1 der Deutschen Nationalmannschaft bei der nächsten WM und die langjährige Nr. 1 von Hannover 96, Robert Enke in der Nähe von Neustadt am Rübenberge von einem Zug erfasst und tödlich verletzt. Die hannoversche Polizei geht von Suizid aus.

Ich bin zutiefst betroffen von diesem Vorfall, denn Deutschland und ganz besonders Hannover verliert ein Vorbild, ein Idol, einen charismatischen, intelligenten und beispiellosen Sportler und Menschen. Ein Fußballer der sich öffentlich für den Tierschutz und gegen Faschismus einsetzt. Ich trauere um ihn und seinen Leidensweg und mein Beileid gehört seiner Frau, die nach ihrer Tochter vor 3 Jahren auch noch ihren Ehemann verliert.

Seit 2004 war er der absolute Sympathieträger meines Vereins und hinterlässt jetzt eine klaffende Lücke, sportlich aber noch viel mehr menschlich.

Edit: Inzwischen ist klar das starke Depressionen sein Motiv waren. Es ist schrecklich wie sich Menschen verstecken und verstellen müssen, nur um eine eventuelle Ausschlachtung durch die Medien zu umgehen... und das über Jahre hinweg.

Dienstag, 10. November 2009

Skatevideo-Klassiker #4

Heute: New Deal - 7 year glitch (2002)

Chad Timtim startet mit einem unglaublich cleanen Part mit entspannten Lines und einigen Manövern wie Sw Backlip und Sw Crooked-Grinds an Handrails.Und so viele Leute die switch bs Lipslides an Handrails gemacht haben gab es ja vor 7 Jahren auch nicht.


Weiter geht’s mit Rob Gonzales dessen Pop und Style wirklich eine Augenweide sind, ebenso wie seine BS Smith-Grinds.


Den nächsten Part hat Lincoln Ueda und die bekannten riesigen Airs in Betonrampen im Gepäck. Ich persönlich stehe allerdings nicht so sehr auf diesen Part, aber das ist ja Ansichtssache.


Die Amateursection mit Tim Achille und Mike Manidis reiht sich gut ins Video ein, aber hängen geblieben ist bei mir nichts außergewöhnliches.


Ryan Johnson skatet einfach Alles, egal ob Bowl, Rails, kreative Spots oder Gaps… und das mit einem recht außergewöhnlichem Style. Ich liebe seinen Style und diesen Part, es ist die pure Motivation vor jeder Session.


Fabrizio Santos ist auf jeden Fall der Tech-Dog im Team. Sein Kickflip to FS Lipslide ist mir auf jeden Fall immer im Gedächtnis geblieben und auch ansonsten hat er ziemlich harte Tricks am Start. Allerdings fast nur Einzeltricks…


Ricky Oyola ist einfach der Hammer, ein 100%iger Streetskater. Allein seine erste Line in Barcelona ist unglaublich stylisch und dem folgen noch Weitere. Des Weiteren fährt er überwiegend kreative Spots,die wohl alle etwas schwieriger zu skaten sein dürften.


Weiter geht’s mit Chad Bartie, der Anfang dieses Jahrtausends durch hohe Geschwindigkeit und harte Tricks auf sich aufmerksam gemacht hat. In seinem Part skatet er überwiegend Rails und Ledges, was sich vielleicht etwas eintönig anhört, aber trotzdem einen hervorragenden Part hinterlässt.


Den letzten Part hat Kenny Reed, der immer einer meiner Favoriten war und noch ist. Er bräuchte eigentlich nur durch die Straßen zu pushen und es wäre schon stylisch, viel mehr kann man zu ihm wirklich nicht sagen.


Man sollte dieses Video gesehen haben, im Zusammenspiel mit einem sehr sehr guten Soundtrack ist es einfach eines dieser Videos, die man immer wieder sehen möchte. Allein die Parts von Johnson, Bartie und Reed rechtfertigen schon das Anschauen.




Montag, 9. November 2009

growing, not mowing

Samstag, 7. November 2009

Once upon a time...

....im Jahre 2004. Ich kaufte mir meine erste 3 Chip Camera und war einfach nur gestoked von den vielen Bunten Farben und dieser unglaublichen Schärfe.
In Zeiten von HD vielleicht schwer nachvollziehbar.

Wie auch immer. In diesem Sommer war ich gleich mit einem ganzen Haufen Homies unterwegs. Von den nie vergessenen Sessions in Petershagen mit Heirich über kurze Trips nach Hannover und Köln mit Olaf Tjark Barney...bis zu einem Campingurlaub ohne Campingausrüstung in Lausanne in der Schweiz mit Kristian und Hein.
Mit dabei natürlich immer meine XM2, die so freundlich war das alles fest zu halten.

Viel Spaß damit...

Freitag, 6. November 2009

Easygoing Mixpart

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass dieser Part schonmal irgendwo gepostet wurde und da neben TJ auch einige andere gute Jungs wie Dardan, Daniel Pannemann, Pohlmann, Alex Denkiewicz, u. a. ein paar Tricks haben, weise ich hiermit nochmal eindringlich auf den Part hin.

basta! blogspot exclusive!


Deutsche Sprache, schwere Sprache...

Mittwoch, 4. November 2009

Fernsehn

Auf ZDF ist ein Sendung zur "Jugendkultur Skateboarding" zu sehen.
Gar nicht so schlecht, kann man sich geben die 14 Minuten.
Gedreht ist wie so oft alles in Berlin, zu sehen sind Steffi Weiss, Slow, Jürgen Horrwarth und die Chinchilla Crew

Hier lang...

Dienstag, 3. November 2009

Skatevideo-Klassiker #3

Heute: Toy Machine - Welcome to Hell (1996)


Mike Maldonado beginnt mit viel Pop und einem abwechslungsreichen Part welcher mit Wallies und Wallrides schon fast wieder aktuell ist.

Natürlich hat Elissa Steamer den Part nach Mike und skatet schön und entspannt zu Mädchenmusik, um sich am Ende einen Slam abzuholen, bei dem auch kein Mann direkt wieder aufgestanden wäre… Es wird auf jeden Fall mehr als deutlich, weshalb sie in den 90ern die beste Frau im Skatebusiness war.


Nach ausgedehnter Tourfootage kommt endlich der Brian Anderson Part. Er hatte damals schon einen mehr als entspannten Style und hat die fiesesten ledges zerlegt.


Satva Leungs Part beginnt indem er Unglückswünsche und Beschimpfungen von einem etwas zu katholischen alten Mann ertragen muss, sehr amüsant. Ansonsten guter flüssiger Part.


Donny Barley mit einem Wallride an einer Glaswand und beendet seinen Part mit switch und regular „Barley-Grind“ in einer Line an einem 8er-Rail. Für mich ist einer der besten Parts im Video, nicht zuletzt durch seinen Style und seine Dynamik.


Ed Templeton steht ihm im nichts nach und setzt FsFeebles auf Kinkrails diverse Boardslides-pop-out auf fiese Rails und natürlich lange Nosebluntslides auf Curbs. Im Vergleich zu späteren Videos ein unglaublich guter Part, speziell für 1996!


Mal wieder hat Jamie Thomas den letzten Part in einem Video, was auch ohne zu zögern als Meilenstein bezeichnet werden kann. Lange Lines und kreative Tricks umrunden riesige Rails Gaps. Er war vermutlich der Erste, der ganz locker 20 Stufen Rails skaten konnte…

Im Anschluss folgt die Slam-Section, auf die ich hier mal nicht weiter eingehe und auch nicht unbedingt empfehlen kann, sollte man geplant haben in den nächsten Tagen skaten zu gehen.


Nachdem ich dieses Video ewig nicht gesehen hatte, hat es wohl jetzt den Sprung in meine Top-10 der Lieblingsvideos gemacht. Der Titel „Welcome to Hell“ hätte passender nicht sein können und beschreibt das Video perfekt.

Sonntag, 1. November 2009